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Projekt:  Wetterstation

Die Wetterstation gehörte zum Projekt Modas , ursprünglich wurde das Projekt Modas mit zwei Personen durchgeführt. Durch das Ausscheiden eines Mitarbeiters war der Betrieb der Wetterstation nicht mehr möglich. Die Wetterstation war deshalb seit eineinhalb Jahren verwaist.
Auftrag an das Projekt : 
  • Instandsetzung der Wetterstation
  • Messgeräte der Wetterstation auf Funktion prüfen, ggf. Instandsetzen
  • Messungen über Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag
  • Dokumentierung des Wettergeschehens

Projektziele : 

  • Erfassung und Auswertung der Wetterdaten
  • analoger und digitaler Vergleich der gemessenen Werte 
  • rechnerische und graphische Darstellung der gemessenen Werte 
  • Veranschaulichung der Messmethoden 
  • Eingliederung in den Energielehrpfad
  • Führungen im Rahmen eines "Tages der offenen Tür"

Funktionsbeschreibung eines schreibenden Regenmessers nach Hellmann

Beim schreibenden Regenmesser nach Hellmann wird der Niederschlag über einen Normtrichter (200cm²) aufgefangen und in ein Messgefäß mit Schwimmer und Anhebvorrichtung geleitet.
Nach jeweils 10mm Niederschlagshöhe wird über die selbsttätige Abhebvorrichtung der gesammelte Niederschlag aus dem Messgefäß in eine Sammelkanne entleert. Mit einem Bandschreiber wird die Niederschlagshöhe kontinuierlich registriert. Zusätzlich kann die Niederschlagsmenge mit der Sammelkanne  ausgelitert werden.

Niederschlagsmessung:

Die auf die Fläche fallende Niederschlagsmenge wird durch die Höhe gekennzeichnet, in welcher dieser Niederschlag in flüssiger Form den Boden bedecken würde, wenn er nicht eingesickert, abgelaufen oder verdunstet wäre . Dabei wird die Höhe in mm angegeben, was gleichbedeutend ist mit der Niederschlagsmenge in Litern pro m².

Zur Feststellung der Niederschlagshöhe wird der auf ein kleines Teilstück der betroffenen Fläche fallende Niederschlag entweder gesammelt und an bestimmten Beobachtungsterminen ausgemessen oder mit einer Registriereinrichtung fortlaufend aufgezeichnet. Das Messergebnis wird als Durchschnittswert für das gesamte Beobachtungsgebiet bewertet.

Da die Niederschlagsmenge örtlich stark unterschiedlich sein kann, ist die Messgenauigkeit abhängig zum einen vom Verhältnis der Auffangfläche zur Beobachtungsfläche, zum anderen aber auch von der geeigneten Wahl des Messplatzes. Dass Verhältnis der Auffangfläche zur Beobachtungsfläche kann aus wirtschaftlichen Gründen stets nur klein sein. Deshalb ist die Wahl des Messplatzes für Niederschlagsmesser bzw. -schreiber besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Wahl des Aufstellungsortes:
Die Geräte sind auf einem möglichst freien Platz aufzustellen, damit der Regen ungehindert in den Auffangtrichter gelangen kann. Sträucher, Bäume und Häuser sollten auch weit genug vom Regenmesser entfernt sein, wegen verdrecken durch das Laub der Bäume und Wind und Regenschutz durch das Haus.

Die Aufstellung auf Dächern oder im vollkommen freien Gelände  insbesondere auf ungeschützten Bodenerhebungen ist unzweckmäßig. Hier können

Messungen durch Wind ungünstig beeinflusst werden, so daß in den seltensten

Fällen für ein größeres Beobachtungsgebiet repräsentative Meßergebnisse zu er-

zielen sind.

Die Auffangfläche soll sich 1,2m über dem Erdboden befinden.

Wird der Regenmesser mit den am Fußring versehenen Laschen auf einem Fundament befestigt, so wird diese Höhe automatisch erreicht.

Erste Inbetriebnahme des Regenmessers :

Der Zusammenbau der Teile für den Regenmesser sollte vor Ort vorgenommen

werden, um mögliche Transportschäden zu vermeiden.

Zum Entfernen der (Schreibarm) Transportsicherung öffnen Sie die Tür des Niederschlagsschreibers. Schwenken Sie den mitgelieferten Schreibarm nach rechts, bis er von entsprechenden Blattfeder arretiert wird.

Entnehmen Sie jetzt den getrennt verpackten Bandschreiber sowie die Sammelkanne der Verpackung. Die Sammelkanne wird auf den Boden des Gehäuses gestellt, der Bandschreiber wird ggf. nach Wechsel der Schreibrolle nach dem Aufziehen seines Antriebswerkes in das Gerät eingeführt.

Einsetzen des Heberrohres:

In dem seitlichen Stutzen des Schwimmergefäßes wird nun eines der mitgelieferten Heberrohre eingesetzt. Führen Sie das Heberrohr vorsichtig bis zum metallenen Anschlag in den Stutzen ein.

In das Auffanggefäß ist jetzt Wasser zu gießen, bis sich das Schwimmergefäß über das Heberrohr entleert. Die Schreibspitze steht dann genau auf dem Nullpunkt der Diagrammteilung.

Die Trichterspirale:

...wird in den Ablauf des Normtrichters eingesetzt, um die Wasserkanäle des Niederschlagschreibers gegen grobe Schmutzpartikel zu schützen. Nachdem der Schutz der Faserschreibspitze entfernt ist und die richtige Zeiteinteilung am Bandschreiber vorgenommen sowie die Arretierung des Bandschreibers beseitigt wurde, ist das Gerät betriebsbereit.

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