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Projekt Solarthermische Anlage Polen |
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| Projektleitung: Michael Vaupel Projektteam: Benjamin Seib, Stefan Pauli
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Unser Projekt
bestand darin, dass unsere Projektgruppe, bestehend aus Benjamin Seib,
Michael Vaupel und Stefan Pauli in Strekowa Gora (Nordpolen) eine
solarthermische
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| Die
solarthermische Anlage besteht aus 3 Vakuum-Flachkollektoren (Buderus SKS
4.0) von je 2 m2, die waagrecht an die Fassade montiert wurden.
Dank der Edelgasfüllung und des speziellen eisenarmen Gussglases mit
hoher Lichtdurchlässigkeit erreichen die Kollektoren einen Wirkungsgrad
von 85%. |
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| Des
Weiteren wurde im Keller ein zusätzlicher 500 Liter Speicher (Buderus
Logalux SU 500) installiert. Der schon vorhandene Speicher (300 Liter) wäre
alleine zu klein, um den Warmwasserbedarf der umgebauten Schule zu decken. |
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| Die Verrohrung zwischen den Kollektoren und dem neuen Buderus Speicher erfolgte zum einen durch 18 mm Kupferrohr und zum anderen mit wärmegedämmten Doppelwellrohr aus Edelstahl mit integriertem Fühlerkabel (Buderus Twin-Tube DN20). Die Verbindung der beiden Speicher und die Antilegionellenschaltung führten wir mit 28 mm Edelstahlrohr durch | |
| Als Regelung wurden für die Solargruppe die Komplettstation Buderus Logasol KS 01 mit dem Regelgerät Buderus KR 0106 eingebaut und für die Antilegionellenschaltung das Regelgerät Buderus Logamatic KR-VWS. | |
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Wenn die Sonne auf die Kollektoren scheint, erwärmt sich das Solarfluid in ihnen. Ab einer Differenz von 6-10 Kelvin (einstellbar) zwischen Kollektorfühler und Speicherfühler wird durch die Pumpe der Solarstation in einem geschlossenen Kreislauf das Solarfluid durch den Wärmetauscher des Solarspeichers gepumpt. Dort gibt es die Wärme an das Brauchwasser ab und fließt abgekühlt wieder zu den Kollektoren zurück. Somit wird das Brauchwasser in dem Speicher aufgeheizt. |
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Das vorerwärmte Brauchwasser aus dem Solarspeicher wird nun in den 300 Liter Speicher gepumpt, dort von dem Heizkessel bei Bedarf weiter aufgeheizt und steht dann den Verbrauchern zur Verfügung. |
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Wenn
die solarthermische Anlage den Speicher nicht über 60°C aufheizen kann,
wird der Buderusspeicher durch die Antilegionellenschaltung von dem
Heizkessel auf mindestens 60°C erwärmt, sodass eventuell auftretende
Legionellen abgetötet werden. Dieses geschieht mindestens einmal pro Tag
(Uhrzeit einstellbar).
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| Durch
die Regelungen und die vorhandenen Fühlern wird vorrangig solarerwärmtes
Wasser als Brauchwasser genutzt, nur wenn dieses nicht ausreicht, oder zu
geringe Temperatur aufweist, wird vom Heizkessel Brauchwasser nachgeheizt.
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| Die funktionstüchtigen
Kollektoren an der Fassade |
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