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Projekt Solarthermische Anlage der Küche

 

Projektleitung:   Bernd Bauer

Projektteam:      Andreas Böcher; Sascha Löffler

 

Das Projekt „solarthermische Anlage Küche“ hat sich mit der Warmwasserversorgung der Ausbildungsküche im Hauptgebäude der Schule befasst.
Es ist ein Konzept erarbeitet worden, welches den hohen Energiebedarf für die Wassererwärmung ressourcenschonend über Solarenergie deckt.

Bei dieser Planung ist das Zapfprofil (der Verbrauch auf die Tageszeit bezogen) das wichtigste Kriterium, um eine genaue Auslegung zu gewährleisten. Bei der Schulküche stellte sich heraus, es wird von Montag bis Freitag im Durchschnitt 200 Liter pro Tag benötigt. Gezapft wird das Wasser hauptsächlich in der Zeit zwischen 10 und 15 Uhr.
Durch diese Erfassung konnte ein Brauchwasserspeicher mit 400 Liter Fassungsvermögen gewählt werden. Es handelt sich um einen bivalenten Speicher. An sonnenschwachen Tagen kann so mit einer Gastherme im oberen Bereich des Speichers nachgeheizt werden.

Bei den Sonnenkollektoren hat man sich für ein 7,6 m2 großes Flachkollektornmodul der Firma Wagner  & Co entschieden. Durch diese Fläche wird ein über das Jahr gemittelter Deckungsgrad von 45 % erreicht.

Die Regelung und der Temperaturfühler der Heizungsanlage sind so eingestellt, dass sie eine möglichst lange Einspeisung von Wärme über die Kollektoren sicherstellen. Hierzu wurde der Temperaturfühler der Gastherme, welcher für die Nachheizungseinschaltung verantwortlich ist, möglichst weit im oberen Drittel des Warmwasserspeichers angebracht, um nur einen geringen Teil des Wassers auf Temperatur zu halten. Ebenso wurde die Brauchwassertemperatur in der Heizungsreglung auf maximal 50 °C eingestellt.

 

Um die Einsparung an fossilen Energieträgern besser überwachen zu können, ist weiterhin ein Wärmemengenzähler in den Solarkreis installiert worden. Dieser errechnet mit Hilfe des umlaufenden Wasservolumenstroms und der Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf (Kollektor zum Speicher) und Rücklauf (Speicher zum Kollektor) die in den Speicher eingespeiste Wärmemenge.


Die Einsparung wird, um sie der Allgemeinheit besser zeigen zu können, auf die Schautafel in der Pausenhalle übertragen. Die eingesparte Wärmemenge wird hier in eingespartes Heizöl sowie in eingespartes CO2 umgerechnet.

Ebenso ist ein Temperaturfühler kurz über dem Wärmetauscher des Solarkreises am Brauchwasserspeicher angebracht. Dieser übermittelt durchgehend die aktuelle Speichertemperatur, welche durch die solarthermische Anlage bereitgestellt wird, an die Schautafel.

Schema der solarthermischen Anlage
Heizungsschema, nach welchem die Anlage aufgebaut wurde.

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