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Projekt: Energienutzung des Savonius-Rotors

 
Projektbetreuung: Steffen Seeber, Michael Jeß und Bernd von Ende

 

Von den Studierenden Gerd Tillmann und Uwe Hause wurde der Bau eines Savonius-Rotors auf dem Gelände der Technikerschule Butzbach realisiert. 

Das Ziel des Projektes bestand damals darin, diesen Typ einer Windkraftanlage als weitere Alternative zu fossilen Energieträgern vorzustellen, zu bauen und in den Energielehrpfad der Schule einzubinden.

In einem weiteren Projekt hat es sich nun die Projektgruppe Seeber/Jeß/von Ende zur Aufgabe gemacht, eine mögliche Nutzung der Rotationsenergie herauszufinden und zu verwirklichen. Dazu musste zunächst der Standort hinsichtlich der vorhandenen Windverhältnisse untersucht werden. Es stellte sich heraus, dass unter den gegebenen Bedingungen mit einer durchschnittlichen Leistung von ca. 27 Watt zu rechnen ist. Somit war es nicht effektiv, eines der infrage kommenden Geräte an die Rotorachse anzukuppeln.

Unter besseren Standortverhältnissen wäre es sonst möglich den Savonius-Rotor zur Stromproduktion, zur Drucklufterzeugung, zum Wasserpumpen, zur Meerwasserentsalzung, zur Wassererwärmung etc. zu verwenden.

Um den Lehreffekt dieser kleinen Windkraftanlage trotzdem zu erhalten, wurde eine Schautafel im Format A2 entwickelt, die die möglichen Anwendungen des Savonius-Rotor zum Ausdruck bringt.

Integriert in diese Schautafel ist eine LED-Anzeige zum Ablesen der momentanen Windgeschwindig-keit. Die Spannungsquelle dieser Anzeige ist ein Akkumulator, der von einem als Generator arbeitenden Lüftermotor eines PKW-Kühlers gespeist wird. Der Generator wird von dem Savonius-Rotor be- trieben.

 

Technische Daten

 

Höhe:                    8,50 m

Breite:                    2,50 m

Rotorhöhe:             2,50m

Rotordurchmesser: 1,24m

Die Vorteile des Savoniusläufer sind:

 

  • Einfacher Aufbau unter Verwendung von Altmaterialien

  • Unabhängigkeit von der Windrichtung                         

  • Direkte Kraftübertragung an eine senkrechte Achse

  • Ausnutzung eines großen Windstärkebereichs (2-25 m/s)

  • Anlauf ab 1 m/s

 

 

 

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