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Projekt: Photovoltaikanlage der Nachschule

 
„Strom aus der Kraft der Sonne“

 

 

Letztes Jahr im Dezember startete erneut ein Projekt, bei dem die Studierenden der TSB eine Photovoltaikanlage planen und installieren sollten.

 Die Photovoltaik wird in Zukunft einen großen Teil unserer Energieversorgung sicherstellen...!

 

Aus diesem Grund erschien uns, bei der Projektvergabe im Dezember 2002, das Projekt „Photovoltaikanlage Nachschule“ sehr interessant.

Das Projektteam, Herr Karsten Schröder und Herr Sascha Daum, wurde bei den anfallenden Arbeiten auch von einigen Mitstudierenden ihres Semesters unterstützt.

Grund für dieses Projekt ist die gute Fördersituation für solche stromproduzierenden Anlagen auf Schuldächern. Das Förderprogramm „Sonne in der Schule“ ist ein großer staatlicher Geldtopf. Jede Schule in Deutschland wird mit Fördergeldern in Höhe von 3000 € / kW unterstützt, um die brachliegenden Schuldächer zur sinnvollen ökologischen Stromproduktion nutzen zu können.

Ein weiterer wichtiger Grund war die praxisnahe Ausbildung der Studierenden. Die Anlage wurde von Grund auf durch das Projektteam geplant, gemanagt und schließlich installiert. Bei Problemen und Schwierigkeiten stand lediglich der Projektbetreuer Herr Diethard Stamm dem Team mit Rat und Tat zur Verfügung.

 

Die Aufgaben des Projektes:

 

Die Hauptaufgabe im Projekt „Photovoltaikanlage Nachschule“ bestand hauptsächlich in der Planung der Anlage, Beschaffung des benötigten Materials und in der Ausführung der Montagearbeiten unter Einbeziehung des eigenen Semesters. 

Die Photovoltaikanlage soll als netzgekoppelte Anlage betrieben werden, was bedeutet, der gesamte Strom, den die Anlage produziert, wird direkt in das Stromnetz desa öffentlichen Stromversorgers eingespeist.

Durch diese Netzkopplung kann der ökologisch produzierte Strom immer abgeführt werden und die Schule erhält eine Vergütung in Höhe von  0,485 € Cent / kWh. 

 

Darüber hinaus mussten für eine Planung und einen reibungslosen Ablauf Informationen von den Erbauern der ersten PV-Anlage eingeholt werden.

Die Materialbeschaffung wurde teilweise auf Basis von Sponsoring durchgeführt. Wir schrieben viele namhafte Firmen, die in diesem Bereich tätig sind, an und baten um ihre Unterstützung. 

Grundvoraussetzung für den Start dieses Projektes war jedoch die Bewilligung eines Zuschusses über das Förderprogramm „Sonne in der Schule“ durch die BAFA (Bundesamt für Ausfuhrkontrolle).

Dazu wurde der Förderantrag, in dem sämtliche Daten der geplanten Anlage eingetragen werden mussten, ausgefüllt und an dieses Amt geschickt.

Gleich im Januar erhielten wir die Bestätigung des Zuschusses.

 Nachdem der Schriftverkehr bewältigt und sämtliches Material besorgt war, haben wir mit der Elektroinstallation begonnen. Es wurde ein 5 x 16² mm starkes Stromkabel vom Dach zum Hauptstromzähler verlegt.

Darauf folgend installierten wir die Module auf dem Dach des Muttergebäudes sowie die Kabel und den Wechselrichter im Gebäude

 

       
               

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