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Projekt Präsentationstafel EVG

Projektbetreuer: Philipp Hund

Der Projektanlass:


In Zeiten von Energiepreissteigerung und Kostendruck spielt die Energieeffizienz von Gebäuden eine immer größere Rolle. Eine Option, die Energiebilanz zu verbessern, ist die Überprüfung der Beleuchtung. In öffentlichen Gebäuden, wie z.B. Schulen und Tiefgaragen sowie in Bürogebäuden und Industriehallen ist es oft der Fall, dass die ineffiziente und überdimensionierte Beleuchtung unnötig Strom verbraucht und Kosten verursacht. In der Regel werden diese Gebäude mit Leuchtstoffröhren ( Gasentladungslampen ) beleuchtet. Hier setzt das Projekt an. Ziel ist es, einen anschaulichen Vergleich zwischen veralteter Beleuchtungstechnik und neuer effizienter Technik zu gestalten.

Der Projektinhalt :

Da veraltete Beleuchtungstechnik bereits im Gebäudebestand eingesetzt ist, wurde ein Produkt gewählt, das eine kostengünstige Nachrüstung mit neuer Lichttechnik ermöglicht. Es handelt sich dabei um ein nachrüstbares elektronisches Vorschaltgerät. Der Vergleich wurde in Form einer Präsentationstafel für Messen und Veranstaltungen realisiert.

EVG-Set zum Nachrüsten


Zunächst eine kurze Erläuterung der alten und neuen Technik.

Alle Leuchtstoffröhren benötigen ein Vorschaltgerät.

KVG-SYSTEM:

KVG  = Konventionelles Vorschaltgerät

Besteht im Wesentlichen aus zwei Kupferspulen die bei Betrieb Hitze entwickeln und somit unnötige Energie verschwenden. Das Leuchtmittel ist in der Regel eine veraltete Leuchtstoffröhre des Typs T-8.


EVG-SYSTEM:

EVG = Elektronisches Vorschaltgerät

Besteht aus einer Vorschaltelektronik und einer Leuchtstoffröhre des Typs T-5.
Die Kosteneinsparung durch ein EVG-System kann wegen der höhern Lebensdauer, der geringeren Leistungsaufnahme und dem besseren Wirkungsgrad gegenüber einem alten KVG-System bis zu 40% betragen.


Die Präsentationstafel:


Mit Beginn des Projektes am 7.September 2005 habe ich mich ins Thema eingearbeitet. Für die Planung der Präsentationstafel


Die Konstruktion:

Für die Konstruktion wurden verschiedene Modelle mit Auto-CAD entwickelt.
Als Material für den Rahmens wurde Aluminium verwendet. Die Ausführung erfolgte mit freundlicher Unterstützung einer örtlichen Firma. Als Front dient eine MDF-Platte. Die Fertigung wurde in Eigenleistung erbracht.

Vorderansicht des ALU - Rahmens

Die Elektrik

Erstellung eines Schaltplans. Auswahl der Strommessgeräte und allen anderen elektrischen Komponenten. Besonderen Wert wurde auf die Vergleichbarkeit der Lampen gelegt. Bedingung dabei ist ein gleicher Lichtstrom.

Das Layout der Frontplatte 

Auch beim Layout der Frontplatte wurden mehrere Entwürfe mit Hilfe von Bild-
bearbeitungsprogrammen erarbeitet. Die schwarzen Felder sind die Aussparungen der Messgeräte. Unterhalb der Bezeichnungen werden Erklärungstexte angebracht.
Der untere gelbe Kasten dient der Darstellung von unterstützenden Firmen und der TSB . Rechts und links sind die zwei verschiedenen Beleuchtungssysteme angebracht.

Der Projektstand:

Die Rahmenkonstruktion, sowie die Frontplatte und sind Elektrik sind fertig gestellt.
Die ausstehenden Aufgaben sind das Anbringen des Layouts und die Erstellung der Wirtschaftlichkeitsberechnung am Beispiel eines Schulraumes.

 


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