| < zurück | ||
|
Das Passivhaus - Teil 3 |
||
|
Projektteam: Sanel Dulic, Michael Schwarz Projektleiter: Christian Meyer
|
||
|
Auf dem Gelände der Technikerschule
Butzbach wird ein ökologisches Schulungs- und Demonstrationsgebäude in
Passivhaus-Bauweise errichtet. Die
Berufliche Schule des Wetteraukreises in Butzbach hat 2005 den Bau eines
weiteren Gebäudes in Auftrag gegeben. Grund
des Bauvorhabens ist der gestiegene Bedarf an Schulungsräumen für
angehende Techniker sowie fehlende Kapazitäten für weitere Bildungsgänge
im Muttergebäude. Außerdem
soll außerhalb des Schulbetriebes eine Möglichkeit für Seminare und
Informationsveranstaltungen entstehen.
|
||
|
Südansicht |
||
|
||
|
|
|
|
Vorgaben
der Schule Ø
Ein Passivhaus soll als
erstes Nutzgebäude rundum ökologisch errichtet und betrieben werden Ø
Einsatz ökologischer
Baustoffe aus der Region, wann
immer möglich aus nachwachsenden Rohstoffen Ø
Verzicht auf problematische
Materialien wie Lacke, PVC, Silikon oder ’’Bauschaum“ Ø
Zwei Werkstatträume Ø
Vier Schulungsräume,
jeweils zwei zusammenlegbar, um größeren Gruppen gerecht zu werden Ø
Ein begehbares Dach für
praktische Versuche an Solar- und PV-Anlagen Ø
Eine Dachbegrünung Ø
Einhaltung des
Passivhausstandards, um nach dem NEH
einen energetischen Schritt weiter zu gehen und minimalen Energiebedarf zu
erzielen Ø
Das Demonstrationsgebäude
soll verschiedene Dämmstoffe, Konstruktionen und die Haustechnik
anschaulich und begreifbar enthalten Ø
Ein Bachlauf im Flurbereich
soll für ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen und ein optisches Highlight
bilden
|
||
|
Erdgeschoss |
||
|
|
||
|
Obergeschoss |
||
|
|
||
|
Was
ist ein Passivhaus? Passivhäuser
sind Gebäude, in denen eine behagliche Temperatur sowohl im Winter als
auch im Sommer, ohne ein aktives Heiz- bzw. Klimatisierungssystem, zu
er-reichen ist. Sie bieten erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf
von weniger als 15 kWh/m²a und einem Primärenergiebedarf einschließlich
Warmwasser und Haushaltsstrom von unter 120 kWh/m²a. Die m²-Angaben
beziehen sich auf die beheizte Wohnfläche, ohne Balkone und Terrassen. Die Realisierung von Passivhäusern stellt hohe Ansprüche an die
verwendeten Komponenten: ·
Heizwärmebedarf
<15 kWh/m2 a ·
Kontrollierte
Be- und Entlüftung ·
Dichte Gebäudehülle ·
Gute Wärmedämmung ·
Wärmebrückenfreie
Konstruktionen Die bloße Zusammenstellung Passivhaus geeigneter Einzelkomponenten
reicht allerdings noch nicht aus, um ein Gebäude zum Passivhaus zu
machen: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Die Wechselwirkungen
zwischen den Komponenten machen eine integrale Planung notwendig, mit
welcher der Passivhausstandard erst erreicht werden kann
|
||
|
Bauplatz Der Bauplatz im April 2006 |
||
|
|
||
|
Aufgaben
des Teams Weiterführung
des Projektes Nach
mehrmaligen Verhandlungen konnten wir drei Sponsoren für die Wärmedämmung
gewinnen. An
dieser Stelle möchten wir unseren Sponsoren für ihre Produkte bedanken: |
||
![]() |
||
|
Gleichzeitig hatten
wir eine Passivhausvorprojektierung und eine Heizlastberechnung nach DIN
EN 12831 durchgeführt. Dadurch wurde die Wärmeleistung ermittelt, die
zur Deckung des geringsten Rest- Wärmebedarfs benötigt wird,
Ausgangspunkt ist der kälteste Tag eines Jahres. |
||
|
Spatenstich am 29.05. 20 |
||
|
Am 29.05.2006 war es endlich so weit.
Der erste Spatenstich ist getan!! Baubeginn
November 2006 |
||
|
Vorbereitung der Bodenplatte - November und Dezember 2006 |
||
|
|
||
|
Betonwände
und Perimeterdämmung
- Januar und Februar 2007 |
||
|
|
||
|
Vorfertigung
in der Montagehalle der einzelnen Bauteile
- Anfang März |
||
|
|
||
|
Die Aufstellung der
vorgefertigten Elemente-
Ende März |
||
|
|
||
|
Projektteam
„Passivhaus“: |
||
|
|
||
|
Christian Meyer, Sanel Dulic, Michael Schwarz |
||
| < zurück | ||