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Projekt Niedrig- Energie- Haus & LCN - Bus System |
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| Projektteam:
Stefanie Peschke Michael Treusch |
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Projektinhalte: Abdichtung der Gebäudehülle des Niedrigenergiehauses (NEH) Pflege der Weinpflanzen Erneuerung Baumwollputz Organisation eines Blower- Door- Tests Bau einer LCN- Demonstrationstafel |
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Beschreibung der einzelnen Arbeiten Auch dieses Jahr wurden die Abdichtungsarbeiten fortgeführt. Besonderes
Augenmerk lag auf der Abdichtung der Holz - Rundpfosten und der Erneuerung
der Fensteranschlüsse im Außenbereich der Galerie. Die entstandenen Fugen
zwischen den tragenden Rundpfosten und der Holzständerkonstruktion wurden
mit einem schadstofffreien Acryl abgedichtet. Auf Grund der
unterschiedlichsten Fugengrößen bot sich das Acryl als beste Lösung an. |
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Altes Dichtband zwischen Rundpfosten |
Neue Fuge mit schadstofffreiem Acryl |
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Durch die Verbesserungen der Schwachstellen in der Gebäudehülle sollen
Energieverluste vermieden und Bauschäden vorgebeugt werden. Die
Behaglichkeit in den Räumen steigt. Die Fensteranschlüsse der Galerie waren, auf Grund fehlender Schutzabdeckung, durch die äußeren Witterungseinflüsse beschädigt. Das alte Abdichtungsband wurde entfernt und die Fugen wieder lückenlos mit einem Baumwolldämmstoff ausgestopft. Zum Schutz der Dämmung wurde ein neues Klebeband angebracht. Um einer erneuten Beschädigung vorzubeugen, wurden die Fensterelemente aufgemessen und Holzleisten angefertigt. Im Rahmen dieser Arbeiten haben wir unser nachfolgendes Projektteam eingewiesen und sie montierten abschließend die Leisten. |
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| Beschädigte
Fensteranschlüsse im Außenbereich Galerie |
Fugen mit Baumwolldämmung neu ausgestopft |
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| Anschlüsse mit neuem Klebeband | Die neuen Holzleisten als Witterungsschutz | ||
Pflege der Weinpflanzen Das Rankgerüst für die Weinpflanzen wurde im letzten Jahr erweitert.
Um den Pflanzen auch dieses Jahr ein gutes Wachstum zu ermöglichen, sind
die Weinstöcke im Frühjahr zurück geschnitten worden. Eine
kontinuierliche Pflege ist wichtig, damit der Wein seine volle Größe
entfalten kann. Nur so wird die Sonneneinstrahlung im Sommer durch natürliche
Verschattung reduziert.
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Dieses Foto zeigt Frau Peschke beim Zurück |
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| Erneuerung Baumwollputz Im mittleren Schulungsraum des Niedrigenergiehauses wurde ein ökologischer
Baumwollputz aufgetragen. Dieser besteht aus feinen Baumwollfasern in
unterschiedlichsten Größen und Farben. Die Fasern werden mit Wasser
vermischt und die entstandene sämige Masse trägt man mit einer Kelle auf
den glatten, sauberen Untergrund der Wand auf. Nach der Trocknungsphase
erhält man dann einen tapetenähnlichen Wandbelag. Im NEH war dieser Putz
an einigen Stellen stark verschmutzt und beschädigt, wie auf den
folgenden Bildern zu sehen ist. |
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Beschädigung im Sockelbereich |
Verschmutzung und Beschädigung im Sockelbereich unterhalb der Tafel |
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Der Baumwollputz wurde von uns entfernt und erneuert.
Zuvor haben wir Kontakt zu einem Malermeister aufgenommen, der uns bei der
Farbauswahl und der Materialbeschaffung behilflich war. Des Weiteren stand
uns Herr Keil mit praktischen Tipps zur Seite. |
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Dieses Bild (links) zeigt das Projektteam |
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Damit der nun erneuerte Wandbelag im Sockelbereich
unbeschädigt bleibt, befestigten wir eine transparente
Kunststoffabdeckung. (Bild rechts) |
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In den letzten Jahren wurde zur Überprüfung der Gebäudedichtheit
und zur Einführung der 1.- Semester ein Blower- Door- Test durchgeführt.
Als anfängliche Planung wurden von uns Anfragen an Ingenieurbüros
geschickt. Der Ingenieur Herr Carroux, AC Bauphysik Consult, erklärte
sich bereit, eine Luftdichtheitsprüfung durchzuführen und stellte sein
Wissen und Equipment zur Verfügung. An dem Durchführungstag wurde unsere
Nachfolgergruppe erneut mit einbezogen, indem sie uns bei den
Vorbereitungen für den Test behilflich waren. Die anwesenden Studierenden
der 1.- Semester konnten den Aufbau der Apparaturen verfolgen und
gleichzeitig Fragen stellen. Nach einem Kurzvortrag zum Thema luftdichte
Gebäudehülle und Blower- Door konnte dann jeder, während der Messung,
durch das NEH gehen und den Luftzug durch undichte Fugen spüren. |
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Hier ist Herr Carroux bei Im Hintergrund ist die
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Bau einer LCN- Demonstrationstafel Im NEH ist eine LCN Gebäudeleittechnik installiert. Solch
eine Anlage kann mit vielen verschiedenen Funktionen programmiert werden;
Funktionen im Bereich Komfort wie die Regelung der Raumtemperatur oder der
Beleuchtung. Mit einer richtig eingesetzten Gebäudeleittechnik lässt
sich Energie sparen und die Umwelt schonen. Bei näherer Betrachtung der
vorhandenen Anlage haben wir den Entschluss getroffen, an der jetzigen
Programmierung vorerst keine Änderungen vorzunehmen. Stattdessen kam die
Idee auf, eine LCN- Demonstrationstafel zu bauen, die den Studierenden zu
Schulungs- und Übungszecken dient. Zur Befestigung der verschiedenen
Module haben wir Hut- Schienen verwendet. Die sichtbare Verkabelung ist
leicht nachvollziehbar und die einzelnen Elemente sind so angebracht, dass
sie auszutauschen oder zu erweitern sind. Über einen Computer, den man an
die Tafel anschließen kann, werden die einzelnen Module programmiert. Es
wird eine Raumbeleuchtung, eine Jalousie und eine Lichtsensor gesteuerte
Beleuchtung demonstriert. Die Tafel steht nun zu Übungszwecken zur Verfügung. |
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Das Foto zeigt den Studierenden |
Die fertige Demonstrationstafel |
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