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Projekt Kukate 4
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Bei der Kukate 4 handelt es sich um eine Windenergie-Versuchsanlage, die interessierten Besuchern der Schule veranschaulichen soll, wie die Nutzung der Windenergie in der Praxis erfolgt.
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Am Projekt beteiligte Personen
Projektbetreuer: Herr Voss
Rotordurchmesser:
4 m |
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Eine Kukate ähnelt in ihrer Betrachtung und
Funktionsweise einem überdimensionalen Windrad. Sie soll allerdings nicht
wie ihre großen Geschwister zur kommerziellen Stromerzeugung beitragen,
sondern wurde konzipiert, um in ärmeren Ländern arbeitsintensive Vorgänge,
wie zum Beispiel das Pumpen von Wasser oder das Laden einer Batterie zu übernehmen.
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Planung:
Kukate im umgelegten Zustand |
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Weil die Baubehörde keine dauerhafte Aufstellung der
Kukate genehmigte, wurde in das verzinkte Rohr des Stahlmastes ein
Scharnier eingebaut. Ein Stahlbolzen sichert nun, neben den vier
Abspannseilen, die Kukate zusätzlich. |
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Praxis: Kukate am Aufstellort liegend montiert
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Aus Platzgründen wurde von den Studierenden ein neues Konzept für den
Aufstellvorgang entwickelt. Dieses sieht vor, das notwendige Zugseil über
eine zusätzliche Umlenkrolle zu führen. Hierdurch wird außerdem gewährleistet,
dass auftretende Pendelbewegungen die durch das Aufwickeln des Seils auf
die Seiltrommel verursacht werden, nicht an die Kukate weitergeleitet
werden können. Die dazu benötigten Komponenten, eine entsprechend
massive Umlenkrolle und eine extra angefertigte Halterung, sind bereits
vorhanden. |
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| Planung: Erstelltes Konzept zum Aufrichten der Kukate (Draufsicht)
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Die erforderliche Zugvorrichtung, eine elektrische Seilwinde, wurde der Schule von Herrn Fleischer aus Ranstadt zur Verfügung gestellt. Das Transportproblem beim Abholen der 200 kg schweren Seilwinde wurde gelöst, indem Herr Fleischer einige Stahlrollen und einen Flaschenzug bereitstellte.
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Praxis: Abholen der gespendeten Seilwinde in Ranstadt mit dem Energiemobil
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| Da der E-Motor der gespendeten
Seilwinde zu verwittert war musste sich das Projektteam eine passende Lösung
überlegen. Eine Firma in Feuersbach (Siegerland) die sich auf
Elektro-Motoren spezialisiert hat, wurde kontaktiert. Ein passender Motor
konnte vor Ort in Absprache mit Herrn Schlemper (Abteilungsleiter) ausgewählt
und der Schule gespendet werden.
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| Praxis: Besuch der Firma Schäfer in Feuersbach Von links: André Völkel,
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Praxis: Andreas Reiter beim Einfetten der Nabenlager
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| Planung: Rotornabe mit Getriebe und Generator
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Das Getriebe, welches die Drehzahl des Rotors auf die
Drehzahl des Generators übersetzt, musste kraftschlüssig mit der
Generatorwelle verbunden werden. |
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Praxis: Getriebe und Generator der Kukate, |
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Um mit der Kukate verschiedene Messungen wie
Windgeschwindigkeit und deren Häufigkeiten für den Standort Butzbach
aufnehmen und auswerten zu können, gibt es eine Verbindung in Form eines
unterirdischen Kabelschachtes zum Schulungsgebäude der Techniker.
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