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Projekt
Windenergieversuchsanlage Kukate 4 |
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Projektbeschreibung
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Projektteam:
Auftraggeber : TSB
Projektbetreuer: Herr Voss
Projektleiter : Andre Völkel
Projektteam : Andreas Reiter |
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Die
Demonstrationswindanlage „Kukate 4“, die als Projekt des Studiengangs
Umweltschutztechnik der Technikerschule Butzbach in konkreter
Aufgabenverteilung und Arbeitsstruktur von der Projektgruppe geplant
wurde, ging nun in ihre entscheidende Runde.
Realisiert werden soll die Aufstellung der Windenergie-Versuchsanlage auf
dem Gelände der Technikerschule in Butzbach, das Windrad, das mit einer
Höhe von 12 m und einem Rotor von 4 m Durchmesser demonstrieren soll, wie
groß der Energiegewinn aus selbst einer solch relativ kleinen Anlage ist.
Der dafür anstehende Bauabschnitt war die Fertigstellung des
Fundamentes, welches von der diesjährigen Projektgruppe (2003/04) in Angriff
genommen und abgeschlossen wurde.
Die Baggerarbeiten, die im Auftrag der Butzbacher Jungtechniker von der
Firma Sander Baggerbetrieb GmbH in Langgöns durchgeführt wurden,
beinhalteten in erster Linie die Zuschüttung des vorgefertigten
Fundamentes, das in Form eines überdimensionalen Kreuzes, im Boden liegend,
verankert wurde.
Dadurch erhält die darauf aufgebaute sogenannte
Kukate-Kleinwindkraftanlage ihre spätere Standfestigkeit und Stabilität.
Der Begriff „Kukate“ kommt aus der gleichnamigen kleinen
Stadt in der Lüneburger Heide, in der vor Jahren die erste
Kleinwindkraftanlage gebaut wurde.
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Das Projektteam beim Montieren der Anlage. Von
links nach rechts:
Andreas Reiter
André Völkel |
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Der Mast ist montiert.
Gut zu sehen der Juetbaum, hier links im Bild, der zum Aufstellen der
Anlage unbedingt notwendig ist.
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Das Projektteam beim Berechnen der Kräfte und Momente, mit Herrn
Gottschalk (Lehrer für Statik).
Es muss noch eine passende Seilwinde mit entsprechendem Seil besorgt
werden, um die Kukate 4 aufzustellen.
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Berechnung der Statik des Seiles
Zeichenerklärung
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L0 =
Anlagenschwerpunkt; in Metern
FS = Kraft, die
auf das Seil während des Aufstellens wirkt;
in Newton
G =
Gewichtskraft der Komponenten der Anlage; in Newton
lwFS = angenommene Länge des Juetbaumes; in Metern
lwg = Strecke auf dem
Boden, von Turmfuß bis L0; in Metern
FJB = Kraft, die auf den
Juetbaum während des Aufstellens wirkt;
in Newton
lFS = Strecke von
Turmfuß bis Befestigungslasche für Seil;
in Metern
FS1 = Kraft, die auf das Seil
wirkt, ohne Juetbaumberechnung; (in Newton)
∑ Mast = 0
∑ Mast = G * L0 – FS * lwFS + FJB * lwJB = 0
G * lwg + FJB * lwJB
FS = ──────────────
lwFS
8,9 KN * 9,84m + 1,006 KN * 0,45m
FS =
──────────────────────
= 29,053 KN
3,03m
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| Das Seil muss also einer Belastung von rund 30 KN standhalten. Im Maschinenbau wird allerdings zu jeder Berechnung noch
ein Sicherheitsfaktor zw. 3 – 10 eingerechnet. Somit muss ein
Seil besorgt werden, welches mindestens 90 KN aushält.
Anmerkung:
Da der Juetbaum nicht genau auf dem Drehpunkt, am Ende des Turmfußes,
angebracht wurde, sondern 0,45 m dahinter sitzt, wirkt noch ein geringes
Moment dem Aufstellvorgang entgegen. Diese Kraft wurde zwar mit
eingerechnet, ist jedoch nicht zu 100 % genau zu
bestimmen. Da von uns allerdings mit aufgerundeten Werten gerechnet
wurde und auch noch der Sicherheitsfaktor dazu kommt, ist das Ergebnis für
das Seil ohnehin etwas großzügiger ausgefallen.
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