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Projekt: Neukonzeption der Heizung im Muttergebäude 

                                                                                                                                                     Projektteam: Fri.-Wi. Schleef & M. Warsinski

Projektbetreuung: Diethardt Stamm; Heimo Brackemann (IRE)

Das Projektteam

 

                                             Mathias Warsinski        Friedrich-Wilhelm Schleef  

 

Anlass für dieses Projekt war die anstehende Sanierung der Heizungsanlage der Technikerschule Butzbach.

Das Projektteam hatte die Aufgabe ein neues Konzept für die Heizungsanlage des Mutterhauses der Technikerschule Butzbach zu entwickeln. Dies geschah in Kooperation mit H. Brackemann vom Ingenieurbüro (IRE/ Pohlheim-Garbenteich.)
 

!!So sah das ganze

einmal aus!!!

Das Schulgebäude wurde mit zwei Buderus Kesseln aus dem Jahr 1965 beheizt. Insgesamt hatten die beiden Kessel eine Leistung von 760 kW, was absolut überdimensioniert war. Die Rohrleitungen waren nicht bzw. unzureichend gedämmt. Das hydraulische System war durch ein ständiges Erweitern und Umbauen „durcheinander“ geraten.

 

 

Die Pumpen   

                              

 

 

 

Die Heizungspumpen waren so genannte Dauerläufer die durch geregelte Pumpen ersetzt wurden. Sie waren ebenfalls überdimensioniert, was unnötig Energie verbrauchte. Die neuen elektronisch geregelten Pumpen wurden in den Heizungsverteiler eingesetzt. Sie regeln sich nach Bedarf, was bedeutet, dass die Förderleistung je nach fallenden bzw. steigenden Heizbedarf, steigt oder fällt. Der Platz der durch die Neukonzeption entstanden ist, soll dann als Schulungsraum genutzt werden.
 

 

 

Der alte Mischer

 

Diese alten Heizungskomponenten mussten vom alten Heizsystem abgetrennt werden und so zerkleinert werden, dass man sie aus dem Keller heraustragen konnte!

Bei dieser Arbeit unterstützte das Projektteam die Arbeiter der Firma Selzer aus    Bleichenbach. Die Firma Selzer führte dann auch die Montage der neuen Anlagenkomponenten durch.

Außer der Demontage fielen für das Projektteam noch weitere Aufgaben, wie z.B. das Verlegen von Datenkabeln oder die Mithilfe beim Installieren des Abgassystems, an.

 

Der Hydraulische Plan der neuen Anlage   (für Parallelbetrieb beider Wärmeerzeuger)

Im  neuen  Konzept ist  außer  dem  Gasbrennwertkessel  ein  Blockheizkraftwerk  (BHKW)  integriert.  Ein BHKW  ist  eigentlich  ein  Kfz-Motor  der einen  Generator antreibt. Im Gegensatz zu einem Auto nutzt ein BHKW auch die Abwärme die der Motor abgibt. Es wird also gleichzeitig „Strom“ und Wärme produziert.

 

Fallen die Verbraucher weg, d. h. die Klassenräume sind warm genug, "lädt" das BHKW den Pufferspeicher und  den  Kessel  mit   einem   gesamten   Wasservolumen   von  ca.  1,5m³  auf.  Die  Wärmemenge  wird gespeichert  und  bei  Bedarf  wieder  an das System abgegeben.  Das BHKW unterbricht möglichst selten seinen Betrieb, dies erhöht seine Lebensdauer (wenig Starts) und die Effizienz der Anlage.

Hydraulischer Plan für BHKW Betrieb.  

Das neue Heizsystem besteht aus einem  Gasgebläsebrenner der Firma Weishaupt und einem Brennwerkessel der Firma Viessmann des Typ Vitocrossal mit einer Nennwärme-leistung von 460 kW.

 

  Der neue Viessmann Brennwertkessel mit Weishaupt Brenner


                                                                                Das BHKW der Energiewerkstatt

Das BHKW mit Herrn Hansi Schwarz von der Firma Selzer. Die Firma Glizie lieferte und sub-ventionierte das BHKW der Firma  Energiewerkstatt.

Die Anschlusswerte des BHKW  ASV 13/43
Elektrisch: 14 kW el 

Thermisch  32 kW th
 

Durch Einsatz von Brennwerttechnik und Maximaler Ausnutzung der Abgase werden   Abgastemperaturen kaum über 40° - 70° C erreicht! Dadurch kann für den Kamin und das Abgasrohr günstiges PE-Kunststoffrohr eingesetzt werden.

Das Kunststoffabgasrohr des Brennwertkessels

 

Die Messdatenerfassung wird, sobald der Schaltschrank fertig-gestellt ist, über eine Internetfähige Schnittstelle erfolgen. (Vitocom & Vitodata)
Autorisierte Personen können dann über das Internet die Anlage überwachen und sogar wenn nötig Zugriff nehmen.
Eine weitere Option der Regelung ist das dem Heizungsbetrieb von der Anlage Wartungsintervalle und Störungen gemeldet werden.

                                                                                                                                                       Am Dienstag den 25.09.2001 ist der Brenner das erste Mal in Betrieb genommen worden. 

Bei Fragen zu diesem Projekt können Sie uns gerne mailen.

Friedrich Wilhelm Schleef : Fri-wi@manager.de
Mathias Warsinski : HaseundIgel@manager.de

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