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Blitzschutz an der TSB-Wetterau

 

Ein Projekt von: 

         Tobias Bergmaier         André Richter          Patrick Steinert         Jürgen Weber

Erweiterung der Blitzschutzanlage auf dem Muttergebäude
Photovoltaik-Anlagen wandeln die Energie des Sonnenlichtes direkt in elektrische Energie um. Die erzeugte Elektroenergie wird entweder unmittelbar am Aufstellungsort genutzt (Inselnetzanlage) oder bei netzparallelen Anlagen in die vorhandenen EVU-Versorgungsnetze eingespeist. Um wirtschaftlich sinnvolle Anlagenleistungen des PV-Systems zu erreichen, ist ein großer Flächenbedarf auf Dächern und an Fassaden notwendig. Aufgrund dieser exponierten Anordnung und der großen flächenhaften Ausdehnung des Systems entsteht eine Überspannungsgefährdung infolge direkter und indirekter Blitzeinwirkungen. Die Errichtung einer PV-Anlage auf einem Gebäude erfordert nicht die gleichzeitige Errichtung einer Blitzschutzanlage, sollte jedoch bei aufgeständerten PV-Anlagen auf Flachdächern durchgeführt werden, da die PV-Anlagen in diesem Fall den höchsten Punkt des Gebäudes darstellen.
Da die zwei jeweils 1kWp PV-Anlagen auf dem Muttergebäude aufgeständert sind, muss man diese in die äußere Blitzschutzeinrichtung integrieren.

Aus diesem Grund kontaktierten wir Dipl.- Ing. Frank Krichel von der FH Aachen, Abt. Jülich, welcher zusammen mit Prof. DR. Ing. A. Kern im Rahmen des von der AG Solar NRW geförderten Forschungsprojektes Blitzschutz-Konzept für netz- autarke Hybridanlagen ein Blitzschutzkonzept ausgearbeitet hatte. 

Nachdem uns dieses Konzept vorlag, begannen wir sofort mit der Planung des Projektes. Die erste Schwierigkeit war aber die Finanzierung des benötigten Materials, die sich als sehr kostspielig herausstellte. Dann bekamen wir die erfreuliche Nachricht von Herr Krichel, dass wir mit ca. 1500 € von der Firma Dehn (Projektpartner des Forschungsprojektes) in unserem Realisierungsvorhaben unterstützt werden. Des weiteren sagte uns die Firma Paul Hahl Blitzschutz und Erdungsanlagen, Frankfurt am Main, Woogstr. 20, ihre Unterstützung zu. Außerdem sponserte uns die Firma Huber + Suhner das benötigte abgeschirmte Kabel Radox 125.

Planung und Durchführung
Als erstes erstellten wir eine Materialliste und kontaktierten verschiedene Firmen , um uns Angebote erstellen zu lassen. Bevor jedoch mit der Installation der Fangstangen und Überspannsicherungen begonnen werden konnte, musste die bestehende Blitzschutz- anlage auf Funktionalität überprüft werden. Hierfür war eine Erdwiderstandsprüfung sämtlicher Erdleitungen notwendig, die von uns mit freundlicher Unterstützung der Firma Paul Hahl durchgeführt wurde.

Nachdem alle organisatorischen Tätigkeiten und die Erdwiderstandsprüfung erledigt waren, begannen wir mit Hilfe von Firma Hahl mit der Montage des äußeren Blitz- schutzes.


Eine große Herausforderung war die Gestaltung der Kabeltrasse über die Attika des Schulgebäudes


Montage der Fangstangen hinter den PV-Generatoren


Verlegen der neuen Generatorkabel in der neuen Kabeltrasse


Abschluss der Arbeiten nach einem langen Arbeitstag


Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und insbesondere bei der Firma Paul Hahl, die uns mit Rat und Tat zur Seite stand.


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