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Aufbau einer AUSBILDUNGS-Gebäudeenergieberatungs- Agentur Teil 2

 

 

Projektleitung:   David Meder

Projektteam:      Julian Langer

 

Eine Aufgabe der AGBA im Schuljahr 2006/2007 war,  die gesammelten Erkenntnisse aus dem Vorjahr in ein Konzept umzusetzen, in dem die Ziele, Aufgaben, Rechtsform und die Zielgruppen festgelegt sind. Das Konzept sollte der GIH (Gebäudeenergieberater-Ingenieure-Handwerker) und der oberhessichen Energieagentur vorgestellt werden. Da aber bei beiden ein Führungswechsel statt fand, war eine Konzeptvorstellung nicht möglich.

 

Des Weiteren wirkten die Studierenden im Rahmen ihres Projektes (AGBA) beim Aufbau von zwei Solarthermiekollektoren  an der Singenbergschule in Wölfersheim mit.

Hierbei bauten die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe der Studierenden in einem Workshop zwei Solarthermiekollektor-Anlagen auf. Im Vorfeld organisierten die Studierenden der TSB in Kooperation mit Herrn Miller vom Verein Terra- Solar die erforderlichen Materialien.

Als Sponsor für die Kollektorbauteile und die übrigen erforderlichen Materialien konnte die Firma Paradigma und  Wagner & Co. (größter Produzent von Solarthermiekollektoren in Hessen), gewonnen werden.

 

Aufbau der Solarthermiekolletoren:
1 Tag: Unterrichtseinheit über Solarthermie: Aufbau, Bauteile und Funktion einer solchen Anlage wurden erklärt.
2 – 4 Tag: Die Schüler bauen die zwei Anlagen unter Leitung des Klassleiters Herrn Magraf, Herrn Miller (Terra Solar) und den Studierenden zusammen.
2 – 4 Tag: Die Schüler montieren die Kollektoren zusammen und installieren sie an einer Modellwand.

 

5 Tag: Vorstellung und Funktionstest der Solarthermieanlagen am „Tag der offenen Tür“ an der Singbergschule Wölfersheim

 

 

Öffentlichkeitsarbeit der AGBA:

  Um der Bevölkerung das Thema Energiesparen näher zu bringen wurde in Kooperation mit der oberhessischen Energieagentur ein Projekt gestartet, die sogenannte Eisblockwette.  Sie begann am 23.03.2007 und wird bist zum 5. Juni laufen. Bei diesem Vorhaben werden die energetischen  Standards zweier Häuser mit Hilfe von zwei Eisblöcken  verglichen und sollen den Leuten zeigen, wie wichtig es ist, ein Gebäude zu dämmen. Eines der Häuser hat den Dämmstandard von 1980 und das andere ist Passivhausstandard. Aufgebaut sind beide Kleingebäude in der Nähe der Stadtsparkasse in Butzbach.

Anlieferung der Eisblöcke                                                                             

                                               Aufbau der Häuser            

In jedes der beiden Häuser wird ein 1m³ großer Eisblock gebracht. Da nun ein Eisblock in dem besser gedämmten Haus steht, wird er weniger an Volumen verlieren als der andere.

Wette: Wieviel m3 des Eisblocks wird nach 74 Tagen im Passivhaus noch vorhanden sein?

  Es besteht die Möglichkeit, kostenlose Wettunterlagen in der Butzbacher Stadtverwaltung bzw. an den Häusern selbst zu erhalten, um auf das Volumen des Eiswürfels von 1m3  im energetisch besseren Haus zu wetten.

Die Aufgaben der AGBA während der Wettzeit liegen darin, sie in den mittelhessischen Städten Bad Nauheim, Butzbach und Gießen publik zu machen, aber auch den Leuten zu zeigen, was es bedeutet, sein Gebäude zu dämmen. Eine stationäre Dauerausstellung in der Stadt Butzbach soll auch zur Aufklärung der Wette beitragen.

  Des Weiteren werden alle zwei Tage die aktuellen Temperaturdaten der beiden Kleingebäude auf der Homepage der oberhessischen Energieagentur veröffentlicht.

Die Bekanntgabe der Gewinner sowie die Preisvergabe werden am 7. Juni auf dem Hessentag (Bühne der OVAG) stattfinden.

 

                                         Ansicht der beiden Häuser (links Dämmstandard 1980 / rechts Passivhausstandard)

Energieberatungen:

 

Julian Langer und Hans-Jürgen Sauer bei einer Energieberatung zum Thema Wärmepumpe und Dämmung.

 

 

Eine weitere Aufgabe bestand in der Einarbeitung der Nachfolger, Hans-Jürgen Sauer, Benjamin Schild und Jan Pohl, so dass das Projekt AGBA weitergeführt werden kann.


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