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Projekt: Phönix - Bus - System 

 
Projektbetreuung: Herr Stamm; Herr Lenz
 
 

Ökologische Bauweise mit neuster Technik kombiniert

Studierende einer Umweltschutztechniker- Klasse haben das Niedrig- Energie- Haus im Rahmen einer Projekt- Arbeit mit einem Bus- System ausgestattet.

Bei dieser Arbeit stand der ökologische Aspekt im Vordergrund.

Die Studierenden wollten mit dem Projekt zeigen, dass Hightech und ökonomische Bauweisen durchaus zusammen passen. Ausgangspunkt zu diesem Projekt waren verschiedene Dämmstoffe, die im Niedrig- Energie- Haus eingesetzt wurden. Vom Zellulosedämmstoff bis zur Schafwolle haben viele verschiedene Materialien ihre dämmenden Eigenschaften unter Beweiß gestellt. Um eine genaue Auswertung der einzelnen Materialien durchführen zu können, wurden bereits in der Bauphase die Wände mit ca. 70 Temperaturfühlern ausgestattet.

Die Aufgabe der Projektgruppe war es nun, diese Temperaturfühler zu verdrahten und mit einem zentralen Rechner zu verbinden, und die gewonnenen Daten auszuwerten und grafisch darzustellen.

Das Ziel der Auswertung ist der Vergleich der unterschiedlichen im NEH verwandten Dämmstoffe. Hierzu wird die Temperatur vor und hinter den einzelnen Dämmstoffen gemessen und im Vergleich zu Art und Dicke des Dämmstoffes in Relation zueinander gesetzt. Entsprechende Daten stehen zur Zeit noch nicht zur Verfügung.

  

Die bereits installierten Messfühler mussten mit dem PC verbunden werden und dabei sollte auch der ökologische Aspekt nicht zu kurz kommen.

Zunächst wurden die Fühlerleitungen mit halogenfreiem Kabel verlängert und in die, in jedem Raum aufgehängten, Verteilerkästen gelegt. Die Spannungsversorgungsleitungen sind ebenfalls halogenfrei.

Für die Verbindung von den Fühlerleitungen zu dem verwendeten halogenfreien Kabel wurden Verteilerdosen eingesetzt, die PVC-frei sind und somit im Brandfall keine giftigen Dämpfe freisetzen.

 

 

Textfeld: Dämmung mit Sensoren
Textfeld: Verteilerdose
Textfeld: Halogenfreie Kabel
 

Halogenfreie Leitungen

 

Um die mehradrige Leitung von den einzelnen Messstellen zu den Verteilerkästen zu bekommen oder die Busleitung von den Verteilerkästen zum PC, wurde ebenfalls auf PVC verzichtet und der Kabelkanal aus Holz gefertigt.

Handelsübliche Dachlatten aus dem Baumarkt dienten im NEH zur Herstellung der benötigten Kabelkanäle. Allseitig gehobelte Dachlatten wurden dafür mit einer Nut versehen, in der später die Busleitung, Fühlerleitungen und die Spannungsversorgungsleitungen verlegt wurden.

 

Holz statt PVC


 

 

 

Die verlegten Holz-Kabelkanäle dienen im NEH zum einen für die Verteilung der benötigten Leitungen, zum anderen dienen sie als Anschauungsobjekt als eine ökologische Alternative zu PVC- oder Blechkabelkanälen.

Für interessierte Hand- und Heimwerker besteht die Möglichkeit, sich über die "Alternative Holzkanal" im NEH zu informieren. Die Technikerschule Butzbach bietet zu diesem Zweck Führungen im NEH an. Anfragen bitte direkt an die TSB (edbvd@t-online.de).

 

 

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